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Felix Schreiner Landtag
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Gespräch im St. Josefshaus in Rheinfelden

19.10.2015

CDU-Landtagsabgeordneter Felix Schreiner sagt der Leitung des St. Josefshaus in Rheinfelden seine Unterstützung zu. Neue Anforderungen müssen bewältigt werden.

Im Gespräch im St. Josefshaus Herten berichtete die Vorständin Birgit Ackermann dem CDU-Landtagsabgeordneten Felix Schreiner, welche Herausforderungen das Sozialunternehmen in den kommenden Monaten zu meistern habe. Die Landesheimbauverordnung sieht unter anderem die Abschaffung von Doppelzimmern bis zum Jahr 2019 vor. Die notwendigen Umbaumaßnahmen erforderten auch finanziell einen Kraftakt.

Landtagsabgeordneter Felix Schreiner besuchte das St. Josefshaus mit der Ortsvorsteherin von Herten Sabine Hartmann-Müller und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Paul Renz. „Das St. Josefshaus leistet seit vielen Jahren hervorragende Arbeit und ist aus dem sozialen Leben in der Stadt und in der Region nicht wegzudenken. Um auch zukünftig die qualitativ ausgezeichnete Arbeit leisten zu könne, müssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen. Hier steht die grün-rote Landesregierung in der Verantwortung“, so CDU-Landtagsabgeordneter Felix Schreiner.

Das St. Josefshaus hat neben vielen regionalen Standorten auch zwei Komplexeinrichtungen in Herten und auf dem Markhof. In der Regel werden dort Menschen mit einer schweren geistigen und mehrfachen Behinderung betreut. Für diese Komplexstandorte stehen einschneidende Struk-turveränderungen bevor. Hintergrund ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg sehen vor, dass zukünftig die Kom-plexeinrichtungen weiter dezentralisiert werden. Wohnortnahe Unterbringung in kleineren Einheiten und Außengruppen sollen die Integration in das Gemeindeleben fördern. „Wichtig ist jedoch, dass die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt stehen. Die Qualität und Leistung der Unterstützung in den Komplexeinrichtungen darf nicht gefährdet werden“, so Felix Schreiner.

Die erforderlichen Umstrukturierungen seien auch mit erheblichem finanziellen Aufwand verbun-den. Zwar stelle das Land Fördergelder zur Verfügung, doch seien diese zu gering und die Antrags-stellung bürokratisch. „Wenn wir wollen, dass die Komplexeinrichtungen ihre Qualität behalten, muss die Politik nicht noch mehr Steine in den Weg legen“, so CDU-Landtagsabgeordneter Felix Schreiner abschließend.

Bild (v.l.): Paul Renz, Felix Schreiner, Birgit Ackermann, Sabine Hartmann-Müller.
Bild (v.l.): Paul Renz, Felix Schreiner, Birgit Ackermann, Sabine Hartmann-Müller.

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