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Felix Schreiner Landtag
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Förderung des Ausbaus des Bahnhof Titisee denkbar

12.10.2016

Verkehrspolitischer Sprecher Felix Schreiner informiert sich über die Fördermöglichkeiten beim Ausbaus am Bahnhof Titisee mit einer Fußgängerunterführung zum bestehenden Großparkplatz.

Titisee-Neustadt. Eine Verlängerung der Fußgängerunterführung am Bahnhof Titisee zum bestehenden Großparkplatz sowie in Richtung der Testo AG und zum Badeparadies könnte durch das Land Baden-Württemberg gefördert werden. Dies geht aus einer Antwort des Landesverkehrsministeriums an die CDU-Abgeordneten Dr. Patrick Rapp und Thomas Dörflinger hervor. Die Abgeordneten hatten dem Verkehrsministerium das Vorhaben geschildert, die bestehende Fuß-gängerunterführung in Richtung Großparkplatz zu verlängern, und um Prüfung der Fördermöglichkeiten durch das Land gebeten.

„Das Verkehrsministerium hat uns auf Anfrage die Programme und Voraus-setzungen genannt, unter welchen eine Landesförderung für das Bauvorhaben grundsätzlich denkbar wäre. Es freut uns, dass die Maßnahme im Grundsatz för-derfähig ist und damit jetzt Klarheit herrscht“, so die CDU-Abgeordneten. „Das Projekt wäre aus unserer Sicht sehr begrüßenswert“, so die Abgeordneten weiter. Auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Felix Schreiner MdL, hatte sich über das Vorhaben informiert und unterstützt dieses.

Die Anbindung des kommunalen Großparkplatzes über eine Fußgängerunterfüh-rung an den Bahnhof könne zwar nicht im Rahmen des kommunalen Förderpro-grammes Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (RuF) nach dem Landesgemeinde-verkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert werden, es bestünde jedoch ge-gebenenfalls die Möglichkeit einer Förderung im Zusammenhang mit einer Um-widmung oder eines Ausbaus des Parkplatzes, schreibt das Verkehrsministerium an die beiden Abgeordneten. Dazu wäre nachzuweisen, dass der kommunale Großparkplatz faktisch als weiterer Park & Ride-Platz genutzt wird. Dies setze neben der förmlichen Ausweisung als Park & Ride-Platz auch eine entsprechende Auslastung durch Umsteiger in das überörtliche Netz des öffentlichen Personen-nahverkehrs (ÖPNV) voraus.

Im Rahmen der Reform des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes habe man zudem den Fördertatbestand des sogenannten multimodalen Knotens neu geschaffen. Ein multimodaler Knoten verknüpft unterschiedliche Mobilitätsformen und ermöglicht den Nutzern damit einen schnellen und unkomplizierten Wechsel zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln. Eine Förderung der Verlängerung der Fußgängerunterführung wäre auch für den Fall grundsätzlich denkbar, dass die Stadt Titisee-Neustadt einen Ausbau des kommunalen Großparkplatzes zu einem multimodalen Knoten vorsieht, so das Ministerium in seiner Antwort an die Abgeordneten.


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