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Felix Schreiner Landtag
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Felix Schreiner MdL an der Hauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Görwihl

09.04.2017

Ärzteversorgung und Sperrung der Albtalstraße zentrale Themen

- von Peter Schütz (SÜDKURIER) -

Der Gemeindeverband Görwihl der CDU hat sich an seiner Hauptversammlung am Freitagabend brisanter Themen angenommen. Im Fokus standen die Schulpolitik, die Ärzteversorgung und die Sperrung der Albtalstraße. Letztere stieß bei den Teilnehmern der Versammlung sauer auf. "Das ist eine Lachnummer", bemerkte Gerhard Hilpert. Norbert Lüttin, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, bezeichnete die Situation im Albtal "mehr als unbefriedigend". Die Vorgehensweise der Behörden, die die Sperrung der Straße veranlasst haben, sei "erschreckend" und erwecke den Eindruck, "dass auf Zeit gespielt wird". Lüttin weiter: "Das ist praktisch eine Enteignung." Sein Appell: "Wir sollten uns nicht alles gefallen lassen." Auch CDU-Landtagsabgeordneter Felix Schreiner kritisierte anhand der Infoveranstaltung in Schachen vor gut zwei Wochen die Haltung der zuständigen Behörden: "Da stehen fünf Leute auf und erklären, was nicht geht. Gute Führung bedeutet aber nicht, Probleme zu beschreiben, sondern Lösungen aufzuzeigen." Es könne nicht sein, dass man sich hinter Landschaftsschutz versteckt.
Schreiner weiter: "Wir müssen den Behörden in Freiburg die Bedeutung der Straße klar machen, da geht es um die Identifikation einer Region." Wenn die Albtalstraße gesperrt bleibt, kommt als Nächstes vielleicht das Steinatal an die Reihe, befürchtete er. Nicht alle Möglichkeiten ausgereizt sahen die Versammlungsteilnehmer auch in punkto Ärzteversorgung. Hierbei sah Rainer Eschbach die Gemeinde in der Pflicht, die Rahmenbedingungen zu schaffen, "das ist Daseinsvorsorge".

Ebenso Markus Maier: "Ein neuer Arzt will nicht in eine alte Praxis rein, es ist die Aufgabe der Gemeinde, dass da Infrastruktur geboten wird." Kleiner Hoffnungsschimmer: Norbert Lüttin sagte, er habe vernommen, dass Zahnarzt Lauber einen Nachfolger habe. Kein gutes Wort ließ er an der Entwicklung der Schullandschaft im Hotzenwald. "Es leuchtet nicht ein, wenn Millionen Euro in einen Schulstandort investiert werden, während im Nachbarort das Beste bereits besteht." In Görwihl sei "alles da", so Lüttin. Aber stattdessen wird die Gemeinschaftsschule in Herrischried aufgemöbelt, obwohl niemand weiß, "ob sie die erforderlichen Schülerzahlen bringt", die Görwihler Schule jedoch fallen gelassen – für Lüttin in der Summe "reine Geldverschwendung". Die Kritik aus den eigenen Reihen, der Gemeinderat habe nicht ausreichend um den Schulstandort Görwihl gekämpft, wies er zurück. Jetzt sei der Rat bestrebt, die Grundschule ab Herbst 2018 als Ganztagesschule neben der "normalen" Grundschule anbieten zu können. Dafür wird ein Antrag gestellt. Und: "Wir müssen eine stabile Zweizügigkeit sicherstellen", so Lüttin. In dem Zusammenhang lobte er die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Gemeinderat – ein Lob, dem sich Bürgermeister Carsten Quednow am Freitag anschloss. An der Versammlung im Gasthaus "Löwen" wurden zwei langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Josef Stoll aus Engelschwand für 50 Jahre, Paul Eisenbeis aus Görwihl für 60 Jahre.

Nobert Lüttin, Vorsitzender der CDU Görwihl (2.v.r) und CDU-Kreisvorsitzender Felix Schreiner MdL (rechts im Bild) ehrten Paul Eisenbeis (links im Bild) für 60 Jahre und Josef Stoll (2.v.l.) für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Görwihler CDU | Bild: Peter Schütz, Südkurier
Nobert Lüttin, Vorsitzender der CDU Görwihl (2.v.r) und CDU-Kreisvorsitzender Felix Schreiner MdL (rechts im Bild) ehrten Paul Eisenbeis (links im Bild) für 60 Jahre und Josef Stoll (2.v.l.) für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Görwihler CDU | Bild: Peter Schütz, Südkurier

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