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Felix Schreiner Landtag
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Stellenabbau bei General Electric: Schreiner schreibt nach Stuttgart

12.12.2017

Felix Schreiner wendet sich an Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und bittet um Unterstützung für Grenzgänger.

Der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner (CDU) hat sich wegen des vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Stellenabbaus bei General Electric (GE) im Kanton Aargau an die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und an die Geschäftsführung des US-Industriekonzerns in der Schweiz gewandt. Für den Landkreis Waldshut, aus dem tagtäglich zahlreiche gut ausgebildete Ingenieure und technische Angestellte nach Baden pendelten, sei der angekündigte Stellenabbau ein weiterer heftiger Schlag, schreibt Schreiner an die baden-württembergische Wirtschaftsministerin. Der US-Konzern hatte Ende vergangener Woche angekündigt, in Europa in den kommenden zwei Jahren rund 4500 Stellen streichen zu wollen, allein an seinem Schweizer Hauptsitz in Baden möchte GE demnach 1100 Stellen streichen.

„Bereits in den vergangenen Jahren hatte der Landkreis Waldshut einige schmerzhafte Betriebsschließungen zu verkraften. Damit meine ich auch die für mich bis heute unverständliche Schließung der Sensoplan GmbH in Hohentengen, die bis zuletzt mit einem positiven Ergebnis zur Bilanz von General Electric beigetragen hat“, erklärte Schreiner weiter. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hatte den CDU-Abgeordneten bereits während der Gespräche über einen Sozialplan für die Beschäftigen der Sensoplan GmbH unterstützt.

Nun setzt Schreiner ein weiteres Mal auf die Hilfe der Ministerin. Er sei sich zwar bewusst, dass es sich bei dem Stellenabbau letztlich um eine unternehmerische Entscheidung handele, viele Angestellte seien aber vom Ausmaß des bevorstehenden Stellenabbaus überrascht. „Ich habe Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut gebeten, sich gegenüber der Geschäftsführung von GE dafür einzusetzen, dass der Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich erfolgt“, so Schreiner. „Für mich ist die Entscheidung zum Stellenabbau aber einmal mehr ein Beleg dafür, dass wir uns stärker um die Ansiedlung und Förderung klein- und mittelständischer Unternehmen in der Region kümmern müssen. Dafür muss unser Landkreis nun endlich beim Straßen- und Breitbandausbau vorankommen“, erklärte Schreiner in diesem Zusammenhang.

Seine Forderung nach einen sozialverträglichen Stellenabbau äußerte Schreiner auch in einem Schreiben an die Geschäftsführung des US-Konzerns in der Schweiz. Darin verlangt Schreiner auch Auskunft zur mittelfristigen Strategie des US-Konzerns für die Standorte in Baden und Birr.



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