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Felix Schreiner Landtag
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Biadacz, Löbel und Schreiner fordern personelle Verjüngung des Kabinetts

12.02.2018

In einer gemeinsamen Pressemitteilungen fordern die drei baden-württembergischen Abgeordneten eine Verjüngung der CDU-Ministerinnen und Ministern in der Bundesregierung.

Die erstmals in den Bundestag gewählten Abgeordneten Marc Biadacz (Wahlkreis Böblingen), Nikolas Löbel (Wahlkreis Mannheim) und Felix Schreiner (Wahlkreis Waldshut) (alle CDU) sind sich einig, dass der Koalitionsvertrag bei wichtigen Themen die Handschrift der Union trägt und inhaltlich gut verhandelt wurde. Mit Blick auf die anstehende Besetzung der unionsgeführten Ministerien fordern die drei Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg jedoch eine personelle Verjüngung des Kabinetts. 

So betont Marc Biadacz: „Wenn diese Große Koalition einen sichtlichen Neuanfang markieren soll, dann braucht die CDU auch neue Köpfe in der Regierung! Wir haben in unserer Partei viele junge Politiker, die eine hervorragende Arbeit leisten. Es wäre eine vertane Chance, wenn Vertreter unserer Generation nicht am Kabinettstisch säßen, die eine neue Politik verkörpern und die es schaffen, wieder mehr Menschen für Politik zu begeistern. Ich fordere daher die Einführung eines Durchschnittsalters für die Regierung von höchstens 55 Jahren.“ Diese Forderung sieht Biadacz durch eine Dialogtour in seinem Wahlkreis Böblingen bestätigt, die er derzeit durchführt: „Dass wir kein eigenes Digitalministerium geschaffen haben, kann ich Bürgern aktuell nur schwer vermitteln. Ein Heimatministerium ist schön und gut, aber kein zukunftsgerichtetes Signal.“

Dem pflichtet Nikolas Löbel bei: „Wir müssen als Union ein Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung setzen. Das geht nur, wenn jetzt neue Köpfe in Regierung, Fraktion und Partei Verantwortung übernehmen. Wenn wir bei den jetzt anstehenden Personalentscheidungen nicht an morgen denken, könnte es dafür morgen zu spät sein.“

Felix Schreiner, der zugleich auch CDU-Kreisvorsitzender ist, stellt vor allem auch eine bessere Kommunikation des Koalitionsvertrages an die CDU-Parteibasis in den Mittelpunkt. „Ich finde die Kommunikation in den vergangenen Tagen mehr als dürftig. Die Stimmung an der Basis ist sehr schlecht. Man hat den Eindruck, es gehe nur noch um ein Zufriedenstellen der SPD-Mitglieder“, so der Abgeordnete weiter. „Es gibt eine große Enttäuschung über die personellen Vorstellungen unserer Parteiführung. Ich wünsche mir, dass auch junge Köpfe im nächsten Kabinett vertreten sind, die für eine Erneuerung unserer Partei stehen.“


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