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Hochrheinbahn: Abgeordnete sparen nicht mit Kritik an Bahn

09.11.2018

Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller verlangen von Bahn und Verkehrsministerium Auskunft über die Ergebnisse eines Fachgesprächs zur Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn.

Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner und die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller (beide CDU) verlangen in einem Schreiben an das Verkehrsministerium Baden-Württemberg und die Deutsche Bahn (DB) Auskunft darüber, welche Ergebnisse ein Fachgespräch zwischen Ministerium und Bahn zur Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn hervorgebracht hat. Die Abgeordneten knüpfen damit an ihren Schienengipfel im August 2018 an, zu dem sie Vertreter der Bahn und des Verkehrsministeriums ins Rathaus Waldshut eingeladen hatten.

Dabei hatten sich Bahn und Verkehrsministerium darauf verständigt, bei einem Fachgespräch in Stuttgart weitere Verbesserungsansätze für die ungenügende Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn erarbeiten zu wollen. Dieses Gespräch fand nun im Oktober in Stuttgart statt. Für die Betriebssituation findet Felix Schreiner derweil deutliche Worte. „Die Betriebsqualität auf der Hochrheinstrecke ist weiterhin inakzeptabel. Zugausfälle und -verspätungen sind nach wie vor die Regel, nicht die Ausnahme. Die uns im August zugesagten Verbesserungen, wie der Einsatz zusätzlicher Triebfahrzeuge, führen bisher nicht dazu, dass sich die Betriebsqualität stabilisiert. Der Ärger in der Region ist groß“, so Felix Schreiner. Im August hatten Vertreter der Bahn bei einem Schienengipfel zugesagt, eine zusätzliche Instandhaltungslinie für die Hochrheinbahn aufzubauen, mehr Technikpersonal einzusetzen und weitere Triebfahrzeuge bereitzustellen.

Mit Blick auf die fortdauernde Bahnmisere informierten die Abgeordneten, dass sie die Vertreter von Bahn und Ministerium zu einem weiteren Treffen in die Region gebeten hätten.

„Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Sauberkeit. Diese Eigenschaften suchen die Pendler und Fahrgäste auf der Hochrheinstrecke seit langer Zeit vergebens. Wir müssen deshalb den Druck aus der Region hochhalten und auf substantielle Verbesserungen drängen. Damit meine ich nicht nur die häufigen Zugausfälle und Verspätungen. Auch der Einsatz der Hublifte ist noch immer nicht geregelt. Das betrifft vor allem die Menschen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf. Gerade sie sind auf eine verlässliche Zugverbindung angewiesen“, so die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller.


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