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CDU-Verkehrspolitiker fordern Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft

06.12.2019

Dr. Christian Ploß und Felix Schreiner legen einen 7-Punkte-Plan zur geplanten Nationalen Wasserstoffstrategie vor. Sie betonen die Rolle von grünem Wasserstoff, um Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen.

Auf Initiative des Waldshuter Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner und seines Hamburger Fraktionskollegen Dr. Christoph Ploß haben die Verkehrspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen 7-Punkte-Plan zur Förderung von grünem Wasserstoff beschlossen. Das Papier soll in die geplante Nationale Wasserstoffstrategie einfließen, welche die Bundesregierung noch vor Jahresende 2019 vorlegen will.

„Wer Klimaschutz will, kommt am grünen Wasserstoff nicht vorbei“, so Felix Schreiner. Der Abgeordnete bearbeitet im Verkehrsausschuss des Bundestages die CO2-Reduzierung im Verkehr. Grüner Wasserstoff wird aus Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen. „Mit unserer Initiative wollen wir verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, um bei uns in Deutschland eine wettbewerbsfähige Wasserstoffwirtschaft aufzubauen“, fügte Dr. Christoph Ploß hinzu.

Dazu fordern die Verkehrspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in dem vorgelegten 7-Punkte-Plan eine Senkung der EEG-Umlage und Energiesteuern bei der Produktion von Wasserstoff. Zudem sprechen sich die Abgeordneten für die Schaffung eines Marktanreizprogramms zum Aufbau von Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff aus. Für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wasserstoffwirtschaft brauche es neben der Infrastruktur auch eine spürbare Senkung der Steuer- und Abgabenlast auf Strom und einen Ausbau der Erneuerbaren Energien, so Felix Schreiner.

Die Verkehrspolitiker sprechen sich auch dafür aus, Wasserstoff mit der Produktion von regenerativen Kraftstoffen wie E-Fuels zu verbinden und so die CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Dies umfasse eine Anhebung der Zielquote von regenerativen Kraftstoffen auf 20 Prozent und eine Unterquote für grünen Wasserstoff bei der Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU.

Weitere Forderungspunkte sind der Ausbau der Energieforschung zur Produktion, zum Transport und zur Nutzung des grünen Energieträgers Wasserstoff und die verstärkte Zusammenarbeit mit besonders sonnen- und windreichen Regionen in der Welt: In diesen Regionen soll auch mit deutschen Technologien Ökostrom zur Produktion von grünem Wasserstoff hergestellt werden. „Wichtig ist uns der Ausbau von internationalen Kooperationen mit sonnen- und windreichen Regionen in Südeuropa, Afrika oder auch dem Nahen Osten: So kann Klimaschutz ‚Made in Germany‘ zu einem Exportschlager werden und auch in Deutschland Tausende neue Arbeitsplätze schaffen", erklärte Dr. Christoph Ploß.

Der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner nimmt vor allem die Anwendungsfelder in den Blick: „Gerade für die Mobilität in ländlichen Regionen, wo sowohl im Straßen- als auch im Schienenverkehr große Strecken zurückgelegt werden, ist Wasserstoff eine wichtige Alternative. Das gilt zum Beispiel für nichtelektrifizierte Schienenstrecken, für die eine Ausstattung mit Oberleitungen nicht wirtschaftlich darstellbar ist oder einen jahrelangen Planungsvorlauf benötigt. Mit Wasserstoff können wir die hier anfallenden Emissionen oftmals schneller senken.“

Den 7-Punkte-Plan zur Förderung des grünen Wasserstoffs steht hier zum download bereit.


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