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Felix Schreiner übt Kritik an BMU-Plänen zu Waldstilllegungen mit Corona-Hilfen

09.10.2020

Das Kraftpaket der Bundesregierung sieht mit rund 700 Millionen Euro eine Förderung des Clusters Forst und Holz vor. Jetzt wurde bekannt, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze plant, die Vergabe von Konjunkturmitteln für den Wald an die Stilllegung von Forsten zu koppeln. Das stößt beim Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner mit Blick auf die heimischen Wälder auf Kritik.

Die Bekanntgabe des Bundesumweltministeriums, die Vergabe von Konjunkturmitteln für den Wald an die Stilllegung von Forsten zu koppeln, kritisiert der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner scharf: „Eine solche Stilllegungsprämie läuft allen Bemühungen zur Förderung der Klimaleistung des Waldes sowie einer nachhaltigen Nutzung heimischer Ressourcen zuwider“. Besonders mit Blick auf die Schadflächen in den Landkreisen Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald sollten laut Felix Schreiner die vom Bund freigemachten Gelder sinnvoll eingesetzt werden. Es müsse das jeweilige Forstmanagement der Landkreise gestärkt werden. „Wir müssen den Wald aufforsten und die wirtschaftlichen Folgen abfedern“, sagt Felix Schreiner.

Für den Wahlkreisabgeordneten sind Forst und Holz ein wichtiges Thema für die Region. Er begrüßt vor diesem Hintergrund die im Kraftpaket der Bundesregierung hinterlegte Förderung von 700 Millionen Euro. „Es handelt sich beim Wald nachweislich um einen der wichtigsten volkswirtschaftlichen Bereich Deutschlands“, so Felix Schreiner.

Felix Schreiner begrüßt die Debatten zum ambitionierten Ziel der Klimaneutralität auf nationaler und europäischer Ebene. Für ihn sei jedoch klar, dass Klimaneutralität nur mit dem Wald und seinen nachgelagerten Wertschöpfungsprozessen zu erreichen sei. „Der bewirtschaftete Wald ist Lieferant des nachwachsenden Rohstoffs Holz und als CO2-Senke aktiver Klimaschützer“, so der CDU-Politiker.

„In einem Konjunkturpaket den Verzicht der Nutzung zu fördern, wie vom Umweltministerium vorgeschlagen, ist geradezu absurd“, findet Felix Schreiner. Das Konjunkturpaket sollte besser helfen, Strukturen zu erhalten und zu stabilisieren, um nach der Überwindung der Pandemie erneut Produkte, Dienstleistungen und Erholung mit entsprechenden volkswirtschaftlichen Mehrwerten anzubieten. „In diesen Zeiten gilt es zu verhindern, dass forstliche Strukturen verloren gehen“, erläutert der Bundestagsabgeordnete. Flächenstilllegungen seien die Grundlage einer langfristigen Entziehung der sinnvollen und ökologischen Nutzung. Felix Schreiner weist zudem darauf hin, dass verlorene forstwirtschaftliche Strukturen und Potentiale erst in mindestens einer Generation wieder aufgebaut werden könnten.

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