Neuer GEMA-Tarif: Deutliche Entlastung für Weihnachtsmärkte!

27.11.2025

35-prozentige Reduzierung der Vergütung für öffentliche Musiknutzungen tritt rechtzeitig zur Saison in vierjähriger Evaluationsphase in Kraft.

Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner begrüßt die Einigung der GEMA mit den kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesvereinigung der Musikveranstalter auf einen neuen Tarif für Weihnachtsmärkte. Dieser tritt noch in dieser Adventssaison in Kraft und senkt die Gebühren für öffentliche Musiknutzung um 35 Prozent. Die Regelung gilt zunächst für eine vierjährige Evaluationsphase.

Felix Schreiner erklärt: „Die jetzt erzielte Einigung ist ein starkes und dringend notwendiges Signal für unsere Städte, Gemeinden und das Ehrenamt. Weihnachtsmärkte sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Lebens, Orte der Begegnung und gelebter Tradition. Viele Kommunen und ehrenamtliche Initiativen standen in den letzten Jahren unter erheblichem finanziellen Druck. Die deutliche Senkung der GEMA-Gebühren entlastet insbesondere die kleineren und nicht-kommerziellen Märkte spürbar. Damit wird die Durchführung dieser Veranstaltungen wieder kalkulierbarer und sicherer.“

Weihnachtsmärkte prägen für viele Menschen die Adventszeit. Musik gehört dabei – so Schreiner – „so selbstverständlich dazu wie Licht, Gemeinschaft und Begegnung“. Umso wichtiger sei es, dass diese Atmosphäre auch künftig bezahlbar bleibe.

Schreiner weiter: „Mit diesem Tarif schaffen wir mehr Planungssicherheit und tragen zugleich der kreativen Leistung der Urheber angemessen Rechnung. Entscheidend ist, dass die Besonderheiten von Weihnachtsmärkten als kulturelles Gut anerkannt werden. Die Evaluationsphase bietet eine gute Chance, die Erfahrungen der kommenden Jahre in eine dauerhafte und faire Lösung zu überführen.“

Der neue Tarif werde vielen Weihnachtsmärkten in der Region Hochrhein und Hochschwarzwald unmittelbar zugutekommen. Schreiner abschließend: „Ich freue mich, dass wir auf diesem Weg die Kommunen und das Ehrenamt stärken. Weihnachtsmärkte sind Ausdruck unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts – und er soll auch künftig lebendig bleiben.“