er CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner besuchte den Simonsjörgenhof in Breitnau, um sich vor Ort ein Bild von den Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Praxis zu machen. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der Hofbetreiberfamilie stand insbesondere die Problematik der Wasserversorgung.
Da der Hof nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen ist, erfolgt die Versorgung über eine eigene Quelle. Diese Form der Eigenversorgung ist mit hohem technischen, bürokratischen und finanziellen Aufwand verbunden. Insbesondere die regelmäßige Wartung und Überprüfung nach behördlichen Vorgaben führt zu erheblichen laufenden Kosten.
„Dass Betriebe im ländlichen Raum für ihre Eigeninitiative in der Daseinsvorsorge am Ende auch noch stärker belastet werden, ist nicht nachvollziehbar“, sagte Felix Schreiner. „Wir müssen dafür sorgen, dass solche Fälle von der Politik ernst genommen werden. Es braucht realistische Anforderungen und tragfähige Lösungen für die Versorgungssicherheit im ländlichen Raum.“
Felix Schreiner betonte die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft für die Region:
„Unsere bäuerlichen Betriebe leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur regionalen Versorgung, zum Natur- und Kulturlandschaftsschutz. Sie brauchen politische Rahmenbedingungen, die ihre Arbeit anerkennen und langfristig möglich machen.“
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