Der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner war auf Einladung des Ingenieurbüros Meier zu Gast in Kirchzarten, um sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerk und Industrie über aktuelle Herausforderungen auszutauschen. An dem Gespräch nahmen unter anderem die Firmen Engie, Elektro Geppert sowie der Kirchzartener Bürgermeister Darius Reutter teil.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Probleme bei der Fachkräftegewinnung, die zunehmende Veränderung der Arbeitsmoral in vielen Bereichen sowie die langwierigen Vergabeverfahren der öffentlichen Hand.
Mehrere Unternehmer machten deutlich, dass gerade öffentliche Ausschreibungen häufig unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen und durch komplexe Anforderungen kleine und mittelständische Betriebe zunehmend unter Druck setzen. Auch die fehlende Planungssicherheit für Investitionen sei ein wachsendes Problem – insbesondere bei öffentlichen Aufträgen und längerfristigen Projekten.
„Wenn wir wollen, dass Handwerk und Mittelstand auch künftig das Rückgrat unserer Wirtschaft bleiben, müssen wir Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und faire Wettbewerbsbedingungen schaffen“, so Felix Schreiner.
Er betonte, wie wichtig der regelmäßige Austausch mit Betrieben vor Ort sei:
„Die Herausforderungen im Handwerk und in der Industrie lassen sich nicht am Schreibtisch in Berlin lösen. Dafür müssen wir zuhören, verstehen und handeln.“
Auch der Fachkräftemangel wurde intensiv diskutiert. Unternehmen berichteten von Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden und junge Menschen dauerhaft für handwerkliche Berufe zu begeistern. Die Anwesenden waren sich einig, dass berufliche Bildung dringend gestärkt und attraktiver gemacht werden müsse.
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