Mit einem neuen Pilotprojekt zur digitalen Anwesenheitserfassung setzt der Deutsche Bundestag einen weiteren Schritt in Richtung moderner, effizienter und nachhaltiger Parlamentsarbeit. Künftig soll die bisher papierbasierte Erfassung der Anwesenheit durch eine digitale Lösung per Ausweisscan ersetzt werden.
Derzeit erproben 18 Mitglieder der Kommission für Information und Kommunikation (IuD-Kommission), darunter auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner, das neue Verfahren im parlamentarischen Alltag. Bei erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts ist vorgesehen, das System schrittweise allen Abgeordneten zur Verfügung zu stellen.
Schreiner begrüßt den Start des Projekts: „Digitalisierung bedeutet nicht nur große strategische Ziele, sondern vor allem konkrete Verbesserungen im täglichen Arbeiten. Die digitale Anwesenheitserfassung ist ein pragmatischer Schritt hin zu einem moderneren, effizienteren und ressourcenschonenderen parlamentarischen Betrieb.“
Das Pilotprojekt bringt dabei spürbare Effizienzgewinne mit sich: Durch den Verzicht auf Papierlisten können jährlich rund 55.000 Blatt Papier eingespart werden. Gleichzeitig entfallen mehr als 1.000 Arbeitsstunden, die bislang für manuelle Erfassung und Nachbereitung benötigt wurden. Die Prozesse werden damit nicht nur schneller, sondern auch transparenter und zuverlässiger.
Mit dem Projekt wird die Digitalisierung der Parlamentsverwaltung gezielt vorangetrieben und ein weiterer Baustein für einen modernen Bundestag geschaffen, der Ressourcen spart und Abläufe konsequent vereinfacht.
Empfehlen Sie uns!